Archiv der Kategorie: gute Beispiele

Darmstadts 1. Fahrradstraße eröffnet

Die Wilhelminenstraße ist seit einigen Tagen Darmstadts erste Fahrradstraße.

Vielleicht ist sie auch Darmstadts schönste Straße. Man kann wunderbar im Schatten fahren, der Gehweg besteht aus schönen Mosaiken, und man ist ruckzuck in der Innenstadt.

Der Auto- und Motorradverkehr wurde leider nicht eingeschränkt, und den Wilhelminenhügel herunter muss man leider weiterhin sein Fahrrad schieben. Darmstadts 1. Fahrradstraße eröffnet weiterlesen

Stellplatzsatzung für Lincolnsiedlung

Die Stellplatzsatzung für die Lincolnsiedlung ist im Juli 2015 in Kraft getreten.

*** Update September 2016 ***

Die Stellplatzsatzung wird geändert. In Vorlage 2016/0305 wird der Stellplatzschlüssel auf 0,65 Stellplätze festgelegt. Die Herstellung von mehr oder weniger Stellplätzen pro Wohneinheit ist nicht zulässig.

Die Änderung wird begründet mit dem Wunsch, mehr Wohneinheiten zu errichten, ohne mehr Kfz-Verkehr zu bekommen.

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Die Magistratsvorlage (Vorlagen-Nr. 2015/0192) begründet vorbildlich, warum in der Lincolnsiedlung nur 0,8 0,65 Stellplätze für Kfz pro Wohneinheit gebaut werden dürfen. Stellplatzsatzung für Lincolnsiedlung weiterlesen

Umweltzone kommt am 1. November 2015 – Mängel im Luftreinhalteplan

– – Update Oktober 2015 – –

Ab 1. November 2015 wird es in Darmstadt eine Umweltzone geben. Zudem wird das bestehende LKW-Durchfahrtverbot erweitert: zukünftig dürfen LKW >3,5 t mit Start/Ziel in den Kreisen Darmstadt/Dieburg und Odenwaldkreis nicht mehr durch Darmstadt fahren. Diese Information wurde der „2. Fortschreibung Luftreinhalteplan für den Ballungsraum Rhein-Main, Teilplan Darmstadt“ entnommen.

Zudem will die Stadt Roßdorf ein LKW-Durchfahrtsverbot ab 1. November verhängen. (Quelle: Echo Online) Umweltzone kommt am 1. November 2015 – Mängel im Luftreinhalteplan weiterlesen

Neuer Radweg ins Europaviertel

Von Weiterstadt gibt es eine schöne Radroute nach Darmstadt: entlang der Straße „Im Harras“ und weiter durch die Rabenaustraße.

Trampelpfad Rabenaustraße
Trampelpfad Rabenaustraße (rechts vom Zaun)

Doch kurz vor der Rheinstraße geht es nicht weiter: es gibt nur einen schmalen Trampelpfad.

Diese Lücke soll jetzt geschlossen werden: in der Vorlage 2014/0402 wird ein 3,40 m – 3,50 m breiter Radweg vorgestellt.

Die Stadtverordnetenversammlung hat der Planung am 7. Mai einstimmig zugestimmt, somit könnte der Weg noch 2015 gebaut werden.

Schadhafte Fahrbahn in der Rabenaustraße.
Schadhafte Fahrbahn in der Rabenaustraße.

Dann wünsche ich mir nur noch, dass die Oberfläche der Rabenaustraße erneuert wird..

Update November 2017: Der Weg ist fertig gebaut – und sogar die Oberfläche der Rabenaustraße wurde erneuert.

Radschnellweg Darmstadt-Frankfurt geplant

Mit dem Fahrrad nach Frankfurt? Naja. Die vom Radroutenplaner empfohlene Strecke führt an vielbefahrenen Straßen entlang. Viele Ampeln bremsen die Radfahrer aus.

Die 30-km-Strecke soll attraktiver werden: mit einem Radschnellweg.

Die Machbarkeitsstudie dazu wurde im September 2015 vorgestellt.

Auf dieser Karte ist die in der Machbarkeitsstudie vorgestellte Route dargestellt: Radschnellweg Darmstadt-Frankfurt geplant weiterlesen

Grünfläche statt Parkplatz in Eberstadt

Im Eberstädter Fritz-Dächert-Weg stehen neun Wohnblocks aus den 50er Jahren. Dazwischen ist jeweils eine Grünfläche, die bisher auch zum Parken genutzt wird.

Der BUND hat nun gemeinsam mit dem Grundstückseigentümer Bauverein ein Konzept erstellt:

Im Laufe des Sommer 2015 werden alle wilden Parkflächen entfernt, statt dessen wird Rasen eingesät. Zusätzlich wird je ein Baum gepflanzt und ein Sitzbereich eingerichtet.

Bei der Mieterversammlung kam diese Nachricht erstaunlich gut an. Zitat: „Dann können Kinder und Enkel wieder gefahrlos vor die Tür.“ Grünfläche statt Parkplatz in Eberstadt weiterlesen

CDU-Vorschlag: Regionalbahn soll längere Strecken fahren

Wer in Darmstadt in die Regionalbahn steigt, kommt bis Wiesbaden, Frankfurt, Aschaffenburg, Heidelberg oder Mannheim.

Die CDU hat nun vorgeschlagen, dass die Regionalzüge längere Strecken fahren sollen: bis Stuttgart, Saarbrücken, Kassel, Würzburg, Kaiserslautern.

Dadurch sollen die günstigen Bahnfahrten z.B. mit Quer-durchs-Land-Ticket oder Schönes-Wochenend-Ticket wesentlich attraktiver werden.

Das Konzept wird auf der nächsten Dadina-Verbandsversammlung am 28. April 2015 vorgeschlagen werden. Über das Ergebnis wird hier berichtet werden.

Die CDU hat ihren Vorschlag nicht eingereicht. Die Gründe dafür sind mir nicht bekannt.

Bespielbare Stadt – Vorbild Griesheim

In Griesheim gibt es etwas Besonderes. Darüber wurde sogar auf dem Bundesumwelt- und Verkehrskongress in Erfurt gesprochen.

Es geht um die Bespielbare Stadt. Das sind 100 „definitionsoffene Objekte“, die im Jahr 2008 entlang der Straßen installiert wurden. Und zwar vor allem auf Schulwegen, die ermittelt wurden, indem den Schülern Kreide in die Hand gedrückt wurde.

Was kann man mit den Objekten machen?

  • drauf rumklettern
  • sich ausruhen
  • schnell drüberspringen
  • Hüpfspiele machen
  • sich den Weg besser merken
  • usw.

+++++ UPDATE Dezember 2015 +++++
Der Vorschlag „Bespielbare Stadt Darmstadt“ wurde von mir im Bürgerhaushalt 2015 eingebracht. Die Verwaltung wurde nun vom Magistrat „im Rahmen ihrer Ressourcen“ beauftragt, zu prüfen, wo eine Umsetzung dieses Projektes außerhalb des Innenstadtgebietes möglich wird. Die Verwaltung wird ebenfalls beauftragt, im Rahmen der Erneuerung von Gehwegen oder öffentlichen Flächen solche Spielpunkte mit einzubeziehen. Über eine mögliche Realisierung entscheidet der Magistrat im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.
Die Stadtverordnetenversammlung hat dies zur Kenntnis genommen (Vorlage 2015/0284).
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Online-Landkarten für Nicht-Autofahrer

Online-Landkarten sind ungemein praktisch. Doch es gibt bessere Alternativen zum Platzhirsch Google Maps.

Die meisten Alternativen basieren auf OpenStreetMap. Alle Daten wurden – wie bei Wikipedia – von Freiwilligen eingetragen. Und die Informationsdichte ist wesentlich höher als bei Google Maps, Bing & Co. (siehe Infografik am Ende dieses Beitrags).
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Ein Auto braucht Platz für 10 Fahrräder

Dass ein Auto mehr Platz braucht als ein Fahrrad, ist klar.

Quelle: www.cyclehoop.com

Dass jedoch gleich 10 Fahrräder auf die Fläche eines Autos passen, ist überraschend.

Und doch leuchtet es ein, dass ein einzelnes Auto mit einer Länge von 4,50 m und einer Breite von zwei Metern 9 m² Fläche beansprucht.

Quelle: www.cyclehoop.com

Die britische Firma Cyclehoop hat einen Fahrradständer entworfen, der diesen Platzverbrauch deutlich macht:

http://www.cyclehoop.com/product/bike-racks-and-cycle-stands/car-bike-port/

Er ist 4,10 m lang und 1,30 m tief.

Darmstadt bekommt Umweltzone

Umweltzone-SchildDer Magistrat hat Ende Januar eine Vorlage veröffentlicht, in der folgende Maßnahmen zur Luftreinhaltung definiert sind (Nr. 2015/010):

  • Einrichtung einer Umweltzone im gesamten Stadtgebiet Darmstadt (nur grüne Plakette frei)
  • Ausweitung des LKW-Durchfahrtverbots

Die Stadtverordnetenversammlung hat der Vorlage am 12. Februar zustimmt. Wenn das Land Hessen die Fortschreibung des Luftreinhalteplans vornimmt, werden die Maßnahmen noch im Jahr 2015 umgesetzt. Darmstadt bekommt Umweltzone weiterlesen

Stuttgarter Bahn-Manifest

Fünfzehn Forderungen für eine neue Bahnpolitik

20 Jahre nach der Bahnreform und 20 Jahre nach der ersten Präsentation von Stuttgart 21 müssen Konsequenzen gezogen, die Bahn wieder auf das richtige Gleis gesetzt werden.

Das nachfolgende Manifest wurde auf der Konferenz „Kopf machen in der Bahnpolitik – 20 Jahre Bahnreform, 20 Jahre Stuttgart 21“, die vom 25. bis 27. April 2014 in Stuttgart stattfand, diskutiert, verabschiedet und bei der Samstagskundgebung auf dem Marktplatz den ca. 4.000 Kundgebungsteilnehmern unter großem Beifall vorgestellt. Stuttgarter Bahn-Manifest weiterlesen

Magistratsvorlage Parkbeirat veröffentlicht

Die Stadtverordnetenversammlung hat die Vorlage 2014/0386 „Bericht zum Sachstand des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes und zur Arbeit des Parkbeirates“ (PDF 8 Seiten) am 12. Februar 2015 beschlossen.

Damit werden im Laufe des Jahres 2015 in zwei Modellquartieren (Woogsviertel/Kapellplatz-Viertel und Johannesviertel) die Eckpunkte zur Parkraumbewirtschaftung umgesetzt.
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