Archiv der Kategorie: gute Beispiele

Elektrobus mit Induktionsladung in Braunschweig

In Braunschweig werden Elektrobusse eingesetzt, die an der Endhaltestelle mittels Induktion aufgeladen werden.

Dadurch ist nur eine kleine Batterie erforderlich. Die Ladezeit beträgt nur 11 Minuten.

Die Fahrgäste, der Fahrer sowie die Anwohner profitieren vom ruhigen und abgasfreien Betrieb.

Dies berichtet die “Zeit” in der aktuellen Ausgabe.
http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-12/elektrobus-emil-braunschweig

Sulzbacher Bürger gestalten Mobilität klimafreundlich

Agenda-Logo mit Rädern

Mit den Bürgern gemeinsam die Mobilität in der Gemeinde klimafreundlich gestalten – das ist das Ziel der Gemeinde Sulzbach.

Um dem Wunsch der Sulzbacher nach einer Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs im Ort und der damit verbundenen CO2-Belastung nachzukommen, startete die Gemeinde Anfang 2013 unter dem Titel „Bürgermitwirkung ‚Verträgliche Mobilität‘ Sulzbach“ eine umfassende Bürgerbeteiligung. Eine von der Verwaltung beauftragte Verkehrszählung kam zu dem Ergebnis, dass ein Großteil der Verkehrsbewegungen nicht dem Durchgangsverkehr, sondern den Sulzbachern selbst zuzuschreiben ist. Damit war klar: eine Verbesserung der Situation fängt „im Kopf“ an und kann nur gemeinsam mit den Bürgern gelingen.

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Studie “Klimafreundlicher Verkehr in Deutschland – Weichenstellungen bis 2050”

Die Umweltorganisationen WWF, BUND, Germanwatch, Nabu sowie der Verkehrsclub Deutschland haben das Ökoinstitut mit einer Studie beauftragt.

Sie wurde im Juni 2014 veröffentlicht und trägt den Titel “Klimafreundlicher Verkehr in Deutschland – Weichenstellungen bis 2050”.Studie Klimafreundlicher Verkehr - Titel Studie “Klimafreundlicher Verkehr in Deutschland – Weichenstellungen bis 2050” weiterlesen

Petition “Machen Sie das Zuparken teurer, Herr Verkehrsminister!”

Der Wegeheld-Macher Heinrich Strößenreuther hat eine Petition gestartet, um Falschparken stärker zu ahnden.

Er hat folgende Gründe dafür:

  1. Schwarzfahren soll teurer werden. Dann sollte auch Falschparken teurer werden.
  2. In allen anderen EU-Ländern ist Falschparken teurer als in Deutschland. Der Durchschnitt ist 80 EUR.
  3. Wenn die Kommune nur 20 EUR einnimmt, lohnt sich das Kontrollieren nicht, und deshalb wird evtl. nicht kontrolliert.
Bußgeld in EUR. Quelle: www.clevere-staedte.de/zuparken-teurer-machen

Ziel ist natürlich, dass die Gehwege frei werden!
Deshalb sollte jeder, dem freie Gehwege wichtig sind, diese Petition unterschreiben:
https://www.openpetition.de/petition/online/machen-sie-das-zuparken-teurer-herr-verkehrsminister

Ausführliche Hintergrundinformationen zur Petition gibt es hier:
www.clevere-staedte.de/zuparken-teurer-machen

Bremen fördert Carsharing mit “Mobilpünktchen”

In Bremen werden Straßenecken zu “Mobilpünktchen” umgebaut.

Folgende Komponenten gehörten dazu:

  • Zwei Parkplätze für Carsharing-Fahrzeuge am Straßenrand
  • eine vorgezogene Gehwegnase an der Kreuzungs-Ecke
  • Eine Info-Stele

Folgende Vorteile verspricht man sich von den Mobil-Pünktchen:

  • Weniger Parkdruck durch erhöhte Carsharing-Nutzung.
  • Weniger Falschparker, weil der Kreuzungsraum durch die vorgezogene Gehwegnase nicht mehr zugeparkt werden kann. Dadurch besseres Durchkommen für Müllabfuhr und Rettungsfahrzeuge.

Auf der Website des Landes Bremen kann man diese Präsentation ansehen. Dort gibt es Fotos und Planzeichnungen.

Pressemeldung zur Eröffnung des ersten Mobil-Pünktchens.

Zebrastreifen und Radparker kombiniert

In Frankfurt wird auf innovative Weise sichergestellt, dass die Fläche vor einem Zebrastreifen nicht von Autos zugeparkt wird:

Sie wird einfach als Fahrradabstellplatz definiert und mit einem Fahrradständer versehen.

Dadurch sind mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

  1. Die Fußgänger sind sicherer, da ihr Sichtfeld nicht mehr zugeparkt werden kann.
  2. Die Radfahrer haben mehr sichere Abstellmöglichkeiten.

Sperrfläche vor Zebrastreifen
Foto: Stefan Opitz, Lizenz CC BY-NC-SA

Französische Radfahrer dürfen bei Rot fahren

Um den innerstädtischen Fahrradverkehr zu vereinfachen, dürfen Radfahrer in Frankreich künftig an einigen Kreuzungen mit dreifarbigen Ampeln bei rot nach rechts abbiegen oder weiter geradeaus fahren.

Dazu gibt es neue Verkehrszeichen:

Französische FAQ zum Verkehrszeichen.

Quelle: www.wissenschaft-frankreich.de/de/ingenieurswissenschaften/radfahrer-konnen-jetzt-bei-rot-uber-die-ampel/

Frankreich plant Reduktion von Parkplätzen

Das französische Verkehrs- und Umweltministerium hat im März 2014 einen gemeinsamen Plan veröffentlicht, den “Aktionsplan für aktive Mobilität – Gehen und Radfahren” (“Plan d’actions pour les mobilités actives – La marche et le vélo”).

Original-Dokument

Er sieht unter anderem vor, Fahrradstellplätze an Bahnhöfen auszubauen und gleichzeitig Parkplätze für Autos zu reduzieren. Außerdem soll das Parken auf Fahrradwegen deutlich teurer werden. Bislang zahlten Autofahrer 35 Euro, nun sollen es 135 sein. Außerdem sollen flächendeckend Tempo-30-Zonen in französischen Innenstädten ausgewiesen werden. Paris plant derzeit schon die Einführung einer stadtweiten Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h.

Quelle: www.energiezukunft.eu

 

VCD schlägt Erneuerbare-Mobilitäts-Gesetz vor

Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) hat den erneuerbaren Energien zum Durchbruch verholfen. Warum also nicht ein Erneuerbare-Mobilitäts-Gesetz (EMG) erfinden, welches die nachhaltigen Verkehrsmittel stärkt?

Der Chefredakteur des VCD-Magazins “fairkehr”, Michael Adler, hat im Vorwort der Ausgabe 5/2014 genau dies vorgeschlagen.

Zitat daraus:

“Wir brauchen neues Denken und neues Geld. Das EMG sollte daher den Verbrauch fossiler Energieträger verteuern und einen Aufschlag von – sagen wir – 10 Cent pro Liter Mineralöl festlegen. [..] Dieses Geld wäre zweckgebunden der Förderung emissionsarmer Mobilitätslösungen vorbehalten. [..]

Analog zum Atomausstieg würde die Bundesregierung den Ausstieg aus dem Straßenbau verkünden.”

Park.Lücke zum Jugendkirchentag 2014

Lebensmitteltransport, Lebensmittelverschwendung und Nutzung des öffentlichen Raumes: das waren die Themen der Aktion “Park.Lücke”.
Die Themengruppe Klimaschutz der Lokalen Agenda 21 Darmstadt, der kubus e.V. und die Foodsharing-Gruppe Darmstadt haben zwei Tage lang – am 20. und 21. Juni 2014 – auf Parkplätzen in der Lindenhofstraße einen Marktstand aufgebaut.
ParkLücke3
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Fahrradaktionstag zieht viele Menschen an

Fahrradaktionstag-2014_plakatAm 1. Juni 2014 war der Darmstädter Marktplatz ein Eldorado für Radfahrer: beim Fahrradaktionstag der AG Fahrrad gab es einen Fahrradflohmarkt, einen kostenlosen Fahrradcheck, eine Selbsthilfewerkstatt, eine Fahrradwaschanlage, Händlerstände, einen Kinderverkehrsgarten, den neuen Fahrradstadtplan der Stadt Darmstadt und vieles mehr.
www.fahrradaktionstag-darmstadt.de

Gehwegparken beim Bürgerhaushalt 2014

Beim Bürgerhaushalt 2014 konnten von Bürgern Vorschläge gemacht werden, wie der Haushalt entlastet werden kann.
Über die Vorschläge konnte bis Mitte Mai 2014 abgestimmt werden.
Die Top-3-Vorschläge jeder Kategorie werden vom Magistrat bearbeitet.
In der Kategorie “Verkehrsflächen und -Anlagen, ÖPNV” waren die Vorschläge mit den meisten Dafür-Stimmen:

  1. Radweg in Nord-Süd-Richtung durchgängig ausbauen
  2. 19 EUR pro Einwohner und Jahr für Radverkehr investieren
  3. Gratis breitere Gehwege durch Beendigung des illegalen Gehwegparkens

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Stellplätze: 5% weniger pro Jahr

Der Münchner Verein Greencity e.V. fordert für München eine jährliche Reduktion der Pkw-Stellflächen um 5%.
Diese Forderung ist vorbildlich und sollte nach Meinung des Aktionsbündnis Verkehrswende Darmstadt in Darmstadt umgesetzt werden.
Die freigewordenen Flächen können für den Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes, für Carsharing- und Bikesharing-Stellplätze, für Radparkplätze, für Begrünung sowie für kreative Ideen genutzt werden.

Gehwegparken im Klimaschutzkonzept

Im neuen Klimaschutzkonzept für die Stadt Darmstadt, welches vom Institut für Wohnen und Umwelt in Zusammenarbeit mit vielen Akteuren der Stadtgesellschaft entstanden ist, wurden 140 Maßnahmen erarbeitet, welche den CO2-Ausstoß der Stadt senken.
Eine Maßnahme (“Gehwege frei”) zielt darauf, dass Gehwegparken nicht mehr toleriert wird. Gehwegparken im Klimaschutzkonzept weiterlesen

In Frankfurt wird Parken im Parkhaus günstiger als am Straßenrand

Der neue Tarif fürs Parken am Straßenrand in Frankfurt wird 1 EUR pro 20 Minuten betragen (vorher: 1 EUR/30 Min).
Damit ist das Kurzzeitparken bis 20 Minuten genauso teuer wie im Parkhaus. Ab einer Parkdauer von 40 Minuten ist das Parkhaus günstiger.
Im Diagramm werden die verschiedenen Parkhaustarife und das Straßenrand-Parken (orange) verglichen.

Parken-Frankfurt-2014
Parken in Frankfurt. Parken am Straßenrand (orange) wird teuer als im Parkhaus werden, vor allem bei langer Parkzeit.

In Frankfurt wird Parken im Parkhaus günstiger als am Straßenrand weiterlesen