RMV: Adaptive Türpieper nicht praxisreif

Seit 2016 rege ich mich über laute Türpieper in den Zügen der Odenwaldbahn und den HLB-Zügen nach Wiesbaden und Aschaffenburg auf.

Eine Anfrage von mir beim Fahrgastbeirat hat nun folgende Stellungnahmen erreicht:

RMV vom 3.7.2020:

Grundsätzlich sind wir offen für die Verwendung von Warntongebern mit adaptiver Lautstärkeregelung.

Nach unseren Recherchen zeigten bei Fahrzeugherstellen vorgenomme ausführliche Tests der auf dem Markt angebotenen Warntongebern mit adaptiver Lautstärkeregelung, dass diese nicht die vorgegebenen Normen erreichen und insofern derzeit nicht eingesetzt werden können.

Nach Analyse der Rückmeldungen im Rahmen des Kundendialogs spielt die Lautstärke der Tür-Warntöne bei unseren Fahrgästen keine nennenswerte Rolle.

Sofern sich aber zukünftig die Technik als praxisreif darstellt, sind wir wie erwähnt offen eine Aus- oder Nachrüstung näher zu prüfen.

HEAG mobilo vom 11.11.2020:

Für unsere [Straßenbahn-]Neufahrzeuge vom Typ ST15 sind bereits entsprechende adaptive Warntongeber an den Türen geplant.

Derzeit befinden wir uns in Klärungsgesprächen mit dem Hersteller Stadler, ob und unter welchen Bedingungen eine Umsetzung möglich ist. Eine endgültige Entscheidung werden wir im Anschluss an die Verhandlungen in den nächsten Wochen treffen.

Die Ausstattung unserer Bestandsfahrzeuge mit adaptiven Warntongebern werden wir prüfen, nachdem wir erste Erfahrungen mit unseren neuen Bahnen gesammelt haben. Sollte sich die Technik in der Praxis bewähren, ziehen wir eine Aus- oder Nachrüstung in Betracht.

Die Stellungnahmen wurden auf www.dadina.de veröffentlicht (13. Sitzung, TOP 44.H, Seite 24).

Ich wundere mich, dass die Pieper in den S-Bahnen und Regionalbahnen viel angenehmer klingen. Kann man nicht einfach diese einsetzen?

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