Bürgerhaushalt 2017

Der Bürgerhaushalt 2017 wurde Anfang Juli mit erfreulichen Umfrageergebnissen beendet.

** Update 8.10.2017: Inzwischen wurden die Magistratsvorlagen online gestellt. Ich habe sie im Artikel verlinkt und zitiert. **

Viele Vorschläge zur Verkehrswende wurden gewählt, z.B.:

Falschparken konsequent ahnden

(Vorschlag #210)

Falschparker auf Fußwegen, Radwegen, vor Hofeinfahrten und in Halteverbotszonen, z.B. vor Schulen stellen häufig eine Verkehrsbehinderung und/oder eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar.

Spricht man die Autofahrer auf ihr Fehlverhalten an, heißt es „Ich wollte nur mal kurz … (Brötchen holen, Zigaretten kaufen, usw.)“.

Durch konsequentes Ahnden von Falschparkern lassen sich sowohl die Verkehrssicherheit in Darmstadt als auch die Einnahmen der Stadt erhöhen.

Dafür: 155 Stimmen
Dagegen: 11 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0271:

Vergleichbare Vorschläge wurden bereits zum Bürgerhaushalt 2013, 2014 und 2016 eingebracht. Der Magistrat hatte im Jahr 2013 bereits einer Ahndung des Gehwegparkens unter Berücksichtigung und Abwägung der im konkreten Einzelfall bestehenden Interessen zugestimmt. An der Begründung dieser Vorlage wird festgehalten.

Gehsteigparken verbieten

(Vorschlag #44)

Autos sollten nicht auf Gehsteigen parken dürfen!

Dafür: 138 Stimmen
Dagegen: 16 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0271:

Vergleichbare Vorschläge wurden bereits zum Bürgerhaushalt 2013, 2014 und 2016 eingebracht. Der Magistrat hatte im Jahr 2013 bereits einer Ahndung des Gehwegparkens unter Berücksichtigung und Abwägung der im konkreten Einzelfall bestehenden Interessen zugestimmt. An der Begründung dieser Vorlage wird festgehalten.

Einnahmen durch Ahndung von Verkehrüberschreitungen

(Vorschlag #64)

Eine konsequente Ahndung der Verkehrssünden
– Parken auf Geh- und Fahrradwegen,
– das Überfahren roter Ampel (insbesondere der rechtsabbieger Ampeln) (Autofahrer, Fahrradfahrer und Fussgänger) und
– die Nutzung eines Mobiltelefons am Steuer.
würde zu mehr Sicherheit und auch Respekt untereinander führen und hätte auch noch den positiven Effekt, dass die Stadt Bussgelder einnehmen könnte.

Ich empfehle daher mal einen kleinen Rundgang im nördlichen Teils Darmstadt (Kranichsteiner Str. Ecke Rhönring, im weiteren Verlauf Richtung Koperinkusplatz, die Kreuzungen Rhönring/ Frankfurter Straße oder Kasinostraße/ Pallaswiesenstraße. Im Bereich der Hochschule, Bessungen und natürlich in den schönen Vierteln: Tintenviertel, Komponistenviertel usw.

Folgender Kommentar wurde dazu abgegeben:

Alleine das konsequente Ahnden des weit verbreiteten illegalen Gehwegparkens würde Darmstadt zu einer der reichsten Kommunen machen! Wann endlich wird hier in Darmstadt den Bedürfnissen von Fußgängern und Radfahrern höhere Bedeutung zugemessen als den Autofahrern (die ihren PKW meist rücksichtslos auf Geh- und Radwegen abstellen)? Auch ein Herr Reißer wird sich dem geltenden Recht (die StVO ist in diesem Punkt eindeutig) irgendwann beugen müssen!

Dafür: 133 Stimmen
Dagegen. 8 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0270:

Vergleichbare Vorschläge wurden bereits zum Bürgerhaushalt 2013, 2014 und 2016 eingebracht.
Eine konsequente Ahndung von Verkehrssünden findet bereits im Rahmen der personellen und organisatorischen Möglichkeiten statt.

beschlossene Fahrradstraßen in Arheilgen endlich realisieren

(Vorschlag #12)

Die Parallelstraßen zur Frankfurter Landstraße (Im Erlich, Vor der Schreiberpforte und Ettesterstraße) sollen zur Fahrradstraße werden. Dies hat die Stadtverordnetenversammlung am 12.5.2016 beschlossen (Vorlage 2015/0567).
Seitdem ist ein Jahr vergangen, aber in Arheilgen gibt es immer noch keine Fahrradstraße.

Vorschlag: Die Umsetzung der bereits beschlossenen Maßnahme wird unverzüglich begonnen.

Beschluss mit Plänen im Parlamentsinformationssystem.

Dafür: 68 Stimmen
Dagegen: 14 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0253:

Die Umsetzung der Fahrradstraßen wird noch in diesem Jahr [2017] erfolgen.

Bürgersteige sind keine Parkplätze

(Vorschlag #66)

Der Bürgersteig an der Volksbank in der Darmstädter Str. wird, besonders seit dem auf der gegenüberliegenden Seite ein Dönerladen ist, regelmäßig als Parkplatz mißbraucht.

Dadurch wird eine sichere Benutzung durch z.B. Schulkinder, Mütter mit Kinderwagen oder ältere Menschen mit Rollator unmöglich gemacht. Dass dort Halteverbot herrscht, hält die Autofahrer nicht davon ab 90% des Bürgersteigs zu blockieren. Als Fußgänger wird man genötigt, die Straßenseite zu wechseln, was eine zusätzliche Gefahr birgt. Der Verkehr an dieser Stelle wird durch die parkenden Autos sehr unübersichtlich und dadurch gefährlich für alle Beteiligten.

Der Bürgersteig muss gegen das Befahren von Autos gesichert werden.

Dafür: 137 Stimmen
Dagegen. 7 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0271:

Vergleichbare Vorschläge wurden bereits zum Bürgerhaushalt 2013, 2014 und 2016 eingebracht. Der Magistrat hatte im Jahr 2013 bereits einer Ahndung des Gehwegparkens unter Berücksichtigung und Abwägung der im konkreten Einzelfall bestehenden Interessen zugestimmt. An der Begründung dieser Vorlage wird festgehalten.

Zebrastreifen über die Landskronstraße

(Vorschlag #18)

Die Verkehrsinsel im Kreuzungsbereich Mendelssohnstraße/ Landskronstraße/ Schaffnitstraße wird von vielen Kindern benutzt.

Ein Ausbau zum Zebrastreifenübergang würde die Überquerung der Landskronstraße, an dieser Stelle, nicht nur für Kinder erheblich erleichtern, da viele Autofahrer nicht anhalten. Außerdem würde er die Sicherheit erhöhen.

Dafür: 31 Stimmen
Dagegen: 3 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0267 (Auszug):

Ein Fußgängerüberweg („Zebrastreifen“) soll im Bereich der Landskronstraße / Höhe Mendelsohnstraße und Schaffnitstraße nicht eingerichtet werden.

Die nach den Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ 2001) erforderliche Verkehrsstärke der Fußgänger- und Fahrzeugströme wird in diesem Bereich nicht erreicht.

Zebrastreifen Mornewegschule

(Vorschlag #157)

Täglich gehen hunderte von Schülern ihren Schulweg zur Mornewegschule.
Derzeit kann man lediglich ueber die Fussgängerampel in der Karlstrasse sicher die Straße überqueren und zur Schule gelangen.
Alle weiteren Zugänge zur Schule, beispielsweise von der Haltestelle Freiberger Platz oder aus dem Prinz-Emil-Garten haben weder einen Zebrastreifen noch eine Fussgängerampel. Und das obwohl diese Straßen (Hermannstrasse/Eichbergstrasse) zu Stoßzeiten mit erheblichen Verkehr und chaotischen Zuständen (Ein und Aussteigen mitten auf der Strasse, zu schnelle Geschwindigkeit!) zu kämpfen haben.
Grubdschulkinder müssen derzeit irgendwo über die Straße laufen und den Überblick behalten.
Deshalb schlage ich einen Zebrastreifen in der Hermannstrasse vor- Fuer mehr Sicherheit Fuer unsere Kinder!

Dafür: 32 Stimmen
Dagegen: 4 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0266 (Auszug):

Ein Fußgängerüberweg („Zebrastreifen“) soll im Bereich Hermannstraße nicht eingerichtet werden.

Im Bereich der Hermannstraße sind ebenso wie in der benachbarten Eichbergstraße zur Verdeutlichung der Verkehrssituation entsprechende „30er“ Bodenmarkierungen auf die Fahrbahn aufgebracht worden. Eine ergänzende Beschilderung mit weiteren „30er“-Schildern sehen die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften in einer „Tempo-30-Zone“ nicht vor.
Darüber hinaus wurden zusätzlich noch mehrere Verkehrszeichen 136 StVO (Achtung Kinder) jeweils vor den Zugängen zur Schule sowohl in der Hermannstraße als auch in der Eichbergstraße aufgestellt.
Nachdem die Fahrbahn in der Hermannstraße in diesem Jahr saniert worden ist, konnten zwischen Mornewegschule und Eichbergstraße wieder einige Reihen sogenannter „Kölner Teller“ in die Fahrbahn eingebaut werden. Diese führen u.a. zu einer Verlangsamung des Geschwindigkeitsverhaltens.
Des Weiteren befinden sich in der Hermannstraße insgesamt drei Mittelinseln, die das Queren der Fahrbahn erleichtern. Eine davon befindet sich im östlichen Abschnitt der Hermannstraße, unmittelbar westlich der Karlstraße. Die beiden übrigen Querungshilfen sind im unteren Bereich der Hermannstraße zwischen Eichbergstraße und Heidelberger Straße angesiedelt, wo die Fahrbahn etwas breiter ist wie in unmittelbarer Nähe der Mornewegschule.

Fuß- und Radweg Modaupromenade verlängern zum Bahnhof Eberstadt

(Vorschlag #100)

Der Thementisch 2 des Stadtteilforums Eberstadt schlägt vor:

Ausbau der Modaupromenade vom Bahnhof (neuer Eingang Westseite) bis ins Zentrum von Eberstadt um eine SICHERE Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen.

Pendler, Rad- und Fußwanderer und besonders auch die Mitarbeiter der dort ansässigen Betriebe sowie Schüler und Lehrer der Walldorfschule können so die gefährliche Strecke von der Kreuzung Karlsruher/Pfungstädter Straße bis zum Bahnhof vermeiden. Entlang der Pfungstädter Str. sinkt dadurch gleichzeitig die Zahl der Radfahrer und Fussgänger, was angenehmer ist für den motorisierten Verkehr.

Es entsteht insgesamt ein kreuzungsarmer Fuß- und Radweg von Eberstadt Mitte bis zum Ortseingang Pfungstadt. Eine mögliche Führung ist beigefügt.

Dafür: 38 Stimmen
Dagegen: 2 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0259:

„Eine südliche Führung des Geh- und Radverkehrs zur Erreichung des Eberstädter Bahnhofs sollte weiter geprüft werden. Diese Prüfung wird in die gesamte Planung zur besseren Anbindung des Eberstädter Bahnhofs mit eingebunden wie auch in die Planungen zur Umgestaltung des Knotenpunkte B3 / Pfungstädter Straße.
Dazu passt auch eine Anfrage der Nachbarkommune Mühltal, eine durchgehende Rad- und Fußverbindung an der Modau zu schaffen. Allerdings befinden sich diese Überlegungen noch in Anfangsphase.

Anbindungen zur Besseren Erreichbarkeit des Eberstädter Bahnhofs für den Fuß- und Radverkehr werden geprüft.“

Moderne Fahrradabstellplätze im Geschäftszentrum Eberstadt schaffen

(Vorschlag #141)

Für den geplanten Lebensmittelmarkt im stark verkehrsbelasteten Ortskern von Eberstadt wäre dringend ein alternatives Mobilitätskonzept für eine bessere Erreichbarkeit und Akzeptanz bei der Bevölkerung von Nöten.

Eigentlich wäre es eine Selbstverständlichkeit großzügig Fahrradabstellplätze statt PKW-Stellplätze zu planen, allein die Realität ist eine andere sein, denn im ganzen Eberstädter Geschäftszentrum (Post, Sparkasse etc.) sind heute auf öffentlichem Grund keine 20 Fahrradabstellplätze vorhanden. Fahrräder müssen daher an Laternenmäste etc. angeschlossen werden.

Zukünftig sollte DIREKT vor dem Eingang des geplanten Lebensmittelmarktes GROSSZÜGIG (min. 40 Stellplätze) für Fahrräder (v.a. für Lastenfahrräder etc.) geschaffen werden, um den zu entstehenden PKW-Verkehr zu reduzieren.

Dafür: 61 Stimmen
Dagegen: 2 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0256:

Der geplante Supermarkt wird durch einen privaten Investor errichtet. Per Stellplatzsatzung ist dieser zur Schaffung von Fahrradabstellanlagen verpflichtet. Das Stadtplanungsamt wird sich wegen der beengten räumlichen Situation im Ortskern von Eberstadt besonders dafür einsetzen, dass zusätzlich auch gute  Abstellmöglichkeit für Lastenfahrräder geschaffen werden.

Radhauptroute „An der Fasaneriemauer“ sanieren

(Idee #9)

Schlaglöcher vor der Sanierung.

Wenn man von Arheilgen oder Kranichstein Richtung Ostbahnhof / Woogsviertel / Lichtwiese fahren möchte, kann man eine Radhauptroute entlang des Arheilger Mühlchens und der Trasse der Odenwaldbahn nutzen, die durch ruhige Wohnviertel führt. Sie ist angenehm und ampelfrei zu befahren.

Die Oberfläche im Bereich „An der Fasaneriemauer“ ist stark sanierungsbedürftig. Es gibt tiefe Schlaglöcher, am Rand bröckelt die Fahrbahn ab.
Im Jahr 2016 wurde ein entsprechender Bürgerhaushalt-Vorschlag gewählt, jedoch vom Magistrat nicht aufgegriffen.

Vorschlag: Die Straße „An der Fasaneriemauer“ erhält zeitnah eine grundhafte Fahrbahnsanierung.

Streckenverlauf + Fotos:
http://www.verkehrswende-darmstadt.de/nordostumgehung-fuer-radfahrer/

Dafür: 44 Stimmen
Dagegn: 2 Stimmen

Kommentar: Die Fahrbahn „An der Fasaneriemauer“ wurde am Mo 19.6. – vor Abschluss des Bürgerhaushalts – mit einer neuen Deckschicht versehen.

-> Magistratsvorlage 2017/0210:

Im Frühjahr 2017 wurde seitens des Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes der Auftrag für die Sanierung der Radhauptroute „An der Fasaneriemauer“ erteilt. Die Bauausführung erfolgte im Juni 2017. Der Vorschlag #1436 wurde daher bereits umgesetzt.

Cityring – mehr Lebensqualität an der Stadtkirche durch Tempo 30

(Idee #7)

Querende Fußgänger an der Kirchstraße.

Jeden Tag kommt es auf dem Cityring an der Stadtkirche zu gefährlichen Situationen:
Fahrzeuge biegen rechts in die Pädagogstraße ein, Fußgänger queren die Fahrbahn.

Vorschlag: Beschränkung des Streckenabschnitts Karlstr/Kirchstr/Holzstr von den Knotenpunkten Hügelstraße bis Landgraf-Georg-Straße auf 30 km/h aus Gründen der Verkehrssicherheit.
Ausserdem befinden sich in unmittelbarer Nähe zwei Schulen (Alice-Eleonoren-Schule und LGG).

Der Streckenabschnitt Hügelstraße (von der Tunnelausfahrt bis zur Kreuzung Karlstraße) ist bereits mit T30 beschildert.

Nachweislich nimmt die Zahl und Schwere von Verkehrsunfällen ab. Der Lärm geht zurück. Die Luftverschmutzung wird reduziert. Menschen können angstfreier unterwegs sein.

Dafür: 64 Stimmen
Dagegen. 12 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0289:

Im City-Ring (Holzstraße, Kirchstraße, B26) kann die Höchstgeschwindigkeit nicht aus Verkehrssicherheitsgründen auf 30 km/h gesenkt werden. Die Verwaltungsvorschriften der Straßenverkehrsordnung lassen dies nicht zu, da die genannten Schulen nicht an den City-Ring unmittelbar angeschlossen sind. Der Schülerverkehr vom LGG und Alice-Eleonoren-Schule wird im Bereich Unterführung Schulstraße und Justus-Liebig-Haus konfliktfrei unter
dem City-Ring hindurch geführt.
Unabhängig von diesem Sachverhalt hätte eine Tempo 30-Regelung im City-Ring die suggerierende Wirkung, dass ebenerdige Queren der Straße sei verkehrssicher. Der Cityring hat nebeneinander liegend zwei Fahrstreifen und eine Straßenbahntrasse, die von den Fußgängern ohne Zwischeninsel überquert werden müssten. Eine Tempo 30-Regelung macht erst dann Sinn, wenn ein Fahrstreifen zugunsten eines Aufenthaltsbereiches für Fußgänger aufgegeben werden kann. Das ist aufgrund der hohen Verkehrsbelastung des City-Rings (B26) im West-Ost-Verkehr nicht möglich.

Straßenbahn zum Ostbahnhof statt Parkhaus

(Idee #139)

Die Planungen einer Straßenbahn zum Ostbahnhof sollten dringend wieder aufgenommen werden. Seit die Überlegungen für eine Reaktivierung der Linie eingestellt wurden, hat sich vieles geändert, u.a. Edelsteinviertel und Hofgut, Weltkulturerbe-Planung, vermehrt Einpendler aus Roßdorf und Odenwald.

Besucher und Touristen könnten flüssig auf der Schiene von der Stadtmitte in den Osten gelangen. Schulkinder aus dem Osten könnten die weiterführenden Schulen in der Innenstadt erreichen, ohne morgens mit dem Bus im Stau zu stehen. Auch Komponistenviertel und Rosenhöhe könnten davon profitieren.

Stattdessen halte ich Planungen für ein Parkhaus am Ostbahnhof für unsinnig, es sorgt für noch mehr Autos. Diese würden durch die angespannte Verkehrslage nur mühsam überhaupt bis zum Parkhaus vordringen.

Dafür: 37 Stimmen
Dagegen: 6 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0261:

Die Abstimmungen der Stadt mit HEAG mobilo und DADINA sind weiterzuführen, mit dem Ziel, die ÖPNV-Verbindung in den östlichen Landkreis zu verbessern. Ein Mobilitätspunkt an der B 26 / Erbacher Straße mit Parkhaus ist in die Überlegungen einzubeziehen.

Ein Parkhaus an dem Endpunkt der Straßenbahn kann ein Lösungsansatz für die Verkehrsproblematik der Stadt sein. [..] Da ein Mobilitätspunkt und Parkhaus integraler Bestandteil der Untersuchungen sein soll, wird die Argumentation des o.g. Vorschlages auf Verzicht eines Parkhauses nicht weiter verfolgt.

Straßenbahn zum Ostbahnhof

(Idee #198)

Eine Straßenbahn zum Ostbahnhof anstatt der vielen Busse, die täglich in die Stadt hinein und herausfahren. Wäre eine deutliche Verkehrsentlastung.

Dafür: 53 Stimmen
Dagegen: 5 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0260:

Die Abstimmungen der Stadt mit HEAG mobilo und DADINA sind weiterzuführen, mit dem Ziel, die ÖPNV-Verbindung an den Ostbahnhof und in den östlichen Landkreis zu verbessern.

Verzicht auf Westranderschließungsstraße

(Idee #99)

Die Stadt plant im Westen eine neue Erschließungsstraße. Diese würde streckenweise durch den wertvollen Westwald führen, der dazu teilweise gerodet werden müsste.
Ein Planungsverzicht würde nicht nur den Wald schützen, sondern auch die Stadtkasse erheblich entlasten.
Auf Straßenneubauten sollte Darmstadt generell verzichten und das Geld statt dessen in eine ökologische Verkehrswende investieren, die die Stadt zukunftsfähig macht.

Dafür: 140 Stimmen
Dagegen: 38 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0290:

Die Planung der Westranderschließungsstraße wird aufgrund von Einwänden aus der Bürgerschaft nicht mehr weiter verfolgt.
Da zur Erschließung des Gewerbegebietes Süd-West jedoch dennoch eine leistungsfähige Anbindung an die Rheinstraße benötigt wird, um die überlasteten Knotenpunkte Eschollbrücker Straße / Haardtring und Am Kavalleriesand / Rheinstraße zu entlasten, ist vorgesehen, eine kurze Verbindungsstraße zwischen Rheinstraße und Hilpertstraße zu realisieren und von dort aus das geplante Gewerbegebiet über die Kleyerstraße zu erschließen. Der Trassenverlauf der  Verbindungsstraße zwischen Rheinstraße und Hilpertstraße wurde so weit wie möglich nach Osten verschoben, um möglichst große, zusammenhängende Waldflächen erhalten zu können. Das Planfeststellungverfahren für das Projekt wird derzeit vorbereitet.

Kürzere Wartezeit an den Bedarfsampeln in Hindeburgstraße bzw. Donnersbergring

(Idee #173)

An den Bedarfsampeln zur Querung von Hindenburgstraße (Kreuzung Elisabethenstraße) bzw. Donnersbergring (Einmündung Groß-Gerauer Weg und südl. Weinbergstraße) müssen Fußgänger und Radfahrer nach Drücken des Knopfes sehr lange warten, bis die Autoampel auf „rot“ schaltet und sie „grün“ bekommen. Selbst wenn die Fahrbahn frei ist, weil an den benachbarten Ampelkreuzungen rot ist, dauert es oft noch so lange, bis die Ampeln umspringen, dass viele Radfahrer und Fußgänger nicht bereit sind, auf grün zu warten, sondern die sowieso freie Fahrbahn auch ohne „grün“ queren.

Durch kürzere Wartezeiten an diesen Querungsstellen ließe sich die Akzeptanz der Ampeln deutlich erhöhen, Fußgänger und Radfahrer kämen schneller voran und die Schulwege zu Mornewegschule, LGG, ELO, LIO würden sicherer werden.

Dafür: 59 Stimmen
Dagegen: 7 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0245:

Im Hinblick auf einen gleichmäßigen Verkehrsfluss mit weniger Abgasen und Lärm durch haltende und anfahrende Fahrzeuge ist es vorteilhaft im Sinne des Umweltschutzes, die
bestehende Regelung beizubehalten.

[..] Fußgänger [müssen] im ungünstigsten Fall
60 bzw. 80 Sekunden auf eine Freigabe warten [..]. In der Regel kann mit einer durchschnittlichen Wartezeit von 30 bis 60 Sekunden gerechnet werden.

Im Fall der genannten Fußgängerschutzanlagen können kürzere Wartezeiten jedoch nur mit einem umkoordinierten Programm erreicht werden. Dem stehen jedoch die Interessen der Kfz-Fahrer und dem Umweltschutz entgegen.

Fußgänger/Radweg entlang der B3

(Idee #3)

Von der Endhaltestelle der Straßenbahn in Darmstadt-Arheilgen kann man zu Fuß oder mit dem Rad nur über die Hindemithstraße nach Wixhausen laufen oder fahren,
Für die Bürger, die östlich der Frankfurter Straße wohnen ist das ein großer Umweg.
Ich schlage vor, einen Fuß-/Radweg entlang der B3 auszubauen.

Dafür: 25 Stimmen
Dagegen: 6 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0255:

Die Frankfurter Straße zwischen Arheilgen und Wixhausen liegt in der Zuständigkeit des Bundes (Zuständigkeit bei Hessen Mobil). Es ist Tempo 70 ausgewiesen und ein einseitiges Überholverbot in Südrichtung. Beidseitig der Straße ist ein 1,5 Meter breiter Mehrzweckstreifen markiert.
Es gibt keinen Fuß- oder Radweg. Auf der westlichen Seite der Frankfurter Straße verläuft ein geschotterter Parallelweg, der in städtischer Hand ist. Es wird geprüft, ob ein Ausbau dieses Weges zu einem gemeinsamen Fuß- und Radweg möglich ist.

Zufahrt zu Radspur Ida-Seele-Weg an der Alsfelder Straße freihalten

(Vorschlag #177)

Der Radweg am Ida-Seele-Weg von Kranichstein Richtung Innenstadt trifft an der Eissporthalle auf die Alsfelder Straße. Wenn Veranstaltungen an der Eisporthalle sind, ist oft die Zufahrt zum Radweg zugeparkt. Mein Vorschlag ist durch bauliche Mittel ein Parken an der Radwegzufahrt zu verhindern.

Dafür: 45 Stimmen
Dagegen: 3 Stimmen

-> Magistratsvorlage 2017/0295:

Zur Abgrenzung der Parkplätze und zur Verdeutlichung der
Querungsstelle für Fußgänger und Radfahrer soll zunächst eine „Parkverbotsmarkierung“ in Höhe des gemeinsamen Geh-/Radweges aufgebracht werden. Hierfür entstehen Kosten in Höhe von 500 Euro.

Ein Gedanke zu „Bürgerhaushalt 2017“

  1. Die Nieder-Ramstädter Straße von der Heinrichstraße bis zum
    Cityring sollte auch Tempo 30 bekommen.
    Hier liegen der katholische Kindergarten und das LGG an der Straße,
    und manche Kinder gehen in die Hoffmannschule.

    Die Anlieger an der Nieder-Ramstädter Straße werden genug durch
    Buslärm und Straßenbahnlärm belästigt. Der ÖPNV kommt vom
    Depot am Böllenfalltor, und das sehr früh morgens. Hier würde die
    Wohnqualität echt verbessert. Auch auf einer Bundesstraße muß
    Tempo 30 erlaubt sein.

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