Bundesverkehrsminister kann mit Verkehrswende nichts anfangen

Unser Bundesautominister .. äh ..verkehrsminister Andreas Scheuer sagte dem ADAC im Interview auf die Frage: „Brauchen wir eine Verkehrswende?“ folgendes:

Ich kann mit diesem Begriff nichts anfangen. Tatsächlich verändert sich die Mobilität so schnell und radikal wie zur Zeit der Erfindung des Autos. Ich spreche aber lieber von der Antriebswende.

Und später im Interview:

Deutschland ist und bleibt das Land der Mobilität mit glänzender Ingenieurskunst, den weltbekannten Automarken und Ikonen.

.. und ich wiederhole mich: warum wählen Menschen CDU/CSU? Doch nicht etwa für solche Minister?

Übrigens habe ich das Zitat aus dem wunderbaren Blog „Zukunft Mobilität“ von Martin Randelhoff:
https://www.zukunft-mobilitaet.net

*** Update 28.5.18 ***

Auf tagesschau.de wurde ein passender Kommentar von Marcel Heberlein veröffentlicht. Zitate daraus:

[Verkehrsminister Scheuer] will zuallererst die Weltmarktstellung der deutschen Hersteller sichern – und damit deutsche Arbeitsplätze. Alles andere ist zweitrangig.
Dass die Stickstoff-Grenzwerte in deutschen Innenstädten immer noch zuhauf überschritten werden: egal.

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Ein Gedanke zu „Bundesverkehrsminister kann mit Verkehrswende nichts anfangen“

  1. In vielen Fällen habe ich das Gefühl, dass Politiker einfach zu eingefahren oder zu alt sind. Gerade in der heutigen Zeit ist eine Wende in vielen Bereichen notwendig. [..]

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